| Die Nasenkorrektur – auch Rhinoplastik genannt – ist eine der wenigen Operationen, welche für den Patienten eine sehr große psychische Belastung dar stellen. Die Nase befindet sich zentral im Gesicht und stellt ein eindeutiges Gesichtsmerkmal dar. Aus diesem Grund, sind Nasen, welche nicht dem allgemeinen und ästhetischen Schönheitsideal entsprechen, für den Träger eine große Beeinträchtigung des Selbstbewusstseins und Lebensgefühls. Eine zu große Nase, eine Höckernase, eine schiefe Nase, etc. wirken sich immer störend auf das Gesamtbild des Gesichtes aus, hinzu kommen häufig gesundheitliche Probleme, sofern Beispielsweise die Nasenscheidewand verkrümmt ist. Es kommt häufig zu einer sehr schlechten Nasenatmung, wenn beispielsweise die Nasenmuscheln zu groß sind oder sofern eine Verschmälerung der Nasen-Rachen-Verbindung besteht. Doch wie kommt es eigentlich zu den markanten Formveränderungen der Nase? Hierbei existieren mehrere Gründe, zum Beispiel kann die Nasenform vererbt oder sie kann auch erst durch einen Unfall entstanden sein. Durch eine Nasenoperation können all diese Probleme häufig behoben werden, zumindest aber verbessert, was für den Patienten bereits eine wahnsinnige körperliche und seelische Erleichterung darstellt. Bedacht werden sollte aber auch, dass es in manchen Fällen dazu kommen kann, eine zweite Nasenkorrektur durchzuführen, da es aufgrund einer gewissen Instabilität der Nase nicht möglich ist, das Gesichtsmerkmal komplett anzupassen. Natürlich birgt eine Nasenoperation auch Risiken, welche mit dem behandelnden Arzt unbedingt vor der Operation besprochen werden sollten. Es kommt zum Beispiel zu Schwellungen, Schmerzen und Blutergüssen, diese sind meistens innerhalb der ersten Tage nach der Operation deutlich zu sehen und zu spüren. Hierbei muss aber gesagt werden, dass die meisten Patienten so viele Schmerzmittel schlucken, dass sie meistens außer einem unangenehmen und ungewohnten Gefühl nichts spüren. Auftreten können ebenfalls Nachblutungen, aufgrund dessen wird nach der Operation – zum Zeitpunkt, in dem sich der Patient noch in der Narkose befindet – eine große Tamponade in jedes der beiden Nasenlöcher eingelegt, die das eventuell austretende Blut aufsaugt. Narben bleiben in wenigen Fällen zurück, da heutzutage die meisten Operationen von Innen ausgeführt werden und äußerlich nichts geschnitten werden muss. |